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"Das Gesicht ist die Visitenkarte der allgemeinen Situation eines Individuums"Ernst Kretschmer |
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Ihre Tatjana Strobel |
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Die 9 Signale der Sympathie
Wir treffen täglich auf unzählige Menschen, manche davon sind uns sympathisch, andere registrieren wir gar nicht und einige finden wir wenig anziehend.
Diese Kategorisierung findet innerhalb der ersten Sekunden eines Aufeinandertreffens statt. Nach 30 Sekunden ist der erste Eindruck gefallen, finden wir den anderen interessant, so schauen wir uns weitere Minuten deren Verhaltensweisen, Körpersprache, Sprache und Optik an, um dann zu einem Gesamtergebnis zu kommen. Es gibt kaum eine 2. Chance für den ersten Eindruck…
Doch woran erkenne ich dass mein Gegenüber mich ebenfalls mag und sympathisch findet?
Es gibt 9 Signale, die Ihnen bei genauer Beobachtung Aufschluss über die Einstellung Ihres Gesprächspartners geben. Im Laufe eines Gespräches können all diese Zeichen auftauchen, also schauen Sie genau hin….
Signal 1 : Das Lächeln
Lächeln gehört, laut dem Mimik Forscher Paul Ekman zu den sieben Grundformen , der menschlichen Mimik, in jedem Gesicht bildet sich ein „echtes“ Lächeln gleich ab. Überall auf der Welt wird dieses Signal verstanden und mit positiven Attributen wie Freude und Vergnügen gleichgesetzt. Spannenderweise lächeln auch blinde Menschen , genau so, wie sehende, was darauf schliessen lässt, dass es sich um ein angeborenes Verhalten handelt.
Lächelt Sie nun ein Mensch herzlich an, dies erkennen Sie am breit, nach oben gezogenen Mund, und den verengten Augen(Augenringmuskel zieht sich zusammen), so ist das ein grosses Zeichen der Sympathie.
Signal 2: der direkte Blickkontakt:
Für viele Soziologen und Psychologen ist der Blickkontakt das Tor zur Seele des Anderen. Wichtig ist dabei die Anzahl und die Dauer der Blicke, ein mathematisch genaues Signal für Interesse und Wohlwollen. Viele Experimente besagten früher, dass ständiger Blickkontakt als bedrohlich empfunden wird, doch dies widerlegten neue Studien der Universität Oxford. Diese fand heraus, dass Sympathie , im Blickkontakt zusätzlich mit mimischen Untermauerungen um die Augen und den Mund einhergehen, die die Probanden nicht als bedrohlich einstuften. Diese feinen Schattierungen rund um die Augen sorgen dafür dass das Gesicht freundliche und wohlwollende Signale aussendet, die das Bewusstsein gar nicht registriert aber dennoch vom Unterbewusstsein wahrgenommen werden.
Signal 3: Sanfte Stimme
Die sanfte Stimme löst bei allen Menschen Wohlbehagen und positive Gefühle aus. Die Tonalität wird ebenfalls von einem positiven Gesichtsausdruck begleitet. Die Stimme wird weicher, 0,5-1 Ton höher und erhält einen warmen Unterton.
Signal 4: Pupillenvergrösserung
Pupillenvergrösserung ist eine unbewusste Reaktion auf positive Gefühle. Dieses Signal ist ausserhalb jeder unbewussten Kontrolle und kann nicht absichtlich gesendet werden. Die Pupillen vergrössern sich bei Wohlwollen, Zuneigung, Erregung und beim Anblick von Bildern und Speisen.
Dieses Signal beeinflusst zudem den anderen, ohne dass er dies merkt oder begründen kann. In Beziehungen zum anderen Geschlecht, entscheidet die Grösse der Pupillen über Attraktivität und Anziehung.
Mag Sie ein Mensch, und ist er fasziniert von dem was Sie von sich geben, so werden sich seine Pupillen im Gespräch vergrössern.
Signal 5: körperliche Nähe
Jeder Mensch hat eine Intimzone, diese ist meistens eine Armlänge rund um den Körper herum. Kommt uns jemand zu nah, wie beispielsweise auf der Rolltreppe, im Aufzug oder in der U-Bahn, so fühlen wir uns sehr unbehaglich. Mögen wir einen Menschen, so suchen wir regelrecht seine Nähe stehen, ganz nah, am liebsten seitlich zu dieser Person. Denn alles was wir mögen lassen wir ganz nahe an uns heran, alles was wir nicht mögen, wird weiträumig umschifft. Hier bekommt die Redewendung „sich Nahe stehen“ eine ganz neue Bedeutung.
Signal 6: Körperhaltung
In der Körpersprache gibt es drei Grundhaltungen: der Oberkörper nach hinten geneigt, die „Ich Haltung“ der Mensch zieht sich zurück und ist bei sich, die gerade und damit neutrale Haltung, und die Du Haltung, Oberkörper und Beine sind nach vorne, dem Gegenüber zugeneigt. Treffen Sie zudem noch auf offene Arme, die oberhalb der Gürtellinie eingesetzt werden und offen Beine, so ist Ihnen Ihr Gegenüber wohlgesonnen. Bei Feindlicher Haltung ist unser Körper auf Rückzug, die Hände sind verschränkt , die Beine ebenfalls übereinander geschlagen, oder gar zu einer 4 geformt ( Knöchel liegt auf dem Knie des anderen Beines).
Signal 7: Körperkontakt:
Es ist das ursprünglichste und primitivste soziale Signal, dass wir kennen! Im 16. und 17. Jahrhundert machten einige Könige Versuche mit Menschen um zu ergründen was die königliche Ursprungsprache sei. Sie liessen Babies von ihren Müttern wegnehmen und übergaben sie Ammen. Diese pflegten und fütterten die Kinder, unterliessen aber Streicheleinheiten und Gespräche. Das Ergebnis war frappierend, denn fast alle diese Kinder starben in den ersten Lebensjahren an seelischen Verkümmerungen. Fasst Sie also im Gespräch jemand sanft an den Arm, umschliesst mütterlich Ihre Hand bei der Verabschiedung, oder streichelt Sie dabei am Oberarm, so sind dies Gesten der Zuneigung
Signal 8: Inhalt der Sprache
Gesichtsausdruck, Tonfall und Berührungen geben Ihnen schon viele Anhaltspunkte wie Ihr Gegenüber zu Ihnen steht, doch wichtig ist auch was Ihr Pendant sagt…Grosses Interesse an Ihnen, Fragen zu Ihrem Befinden, Ihrer Meinung, Ihrem Werdegang und auch Ihren Hobbies, zeigen dass Ihr Gegenüber Sie genauer Kennenlernen und Verstehen möchte. Doch auch Bewunderung, Aufmerksamkeit, Mitgefühl und Takt sind klare Signale positiver Gefühle.
Signal 9: Geschenke und Einladungen
Geschenke und kleine Aufmerksamkeiten sind in Asien wichtige Rituale, um anderen Gegenüber Wertschätzung zu zeigen und eine dauerhafte Bindung aufzubauen. Erhalten Sie also kleine Geschenke, werden zum Essen eingeladen, so hat dies Signalwirkung. Diese Gaben haben Symbolcharakter und werden Sie jederzeit an den Geber erinnern, doch auch sind sie eine Art der Verpflichtung sich baldmöglichst zu revanchieren.
Achten Sie ab sofort auf diese Signale und Sie werden erkennen wer es gut und wer es nicht so gut mit Ihnen meint!
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AIDA! Verbinden Sie das Schöne mit dem NützlichenVom 12.11. bis 26.11.2012 befindet sich Tatjana D. Strobel als Trainerin auf der AIDAdiva, nach Indien. Sie hält dort Kurse, Vorträge und gibt Einzelsitzungen. Infos unter www.aida.de |















